SAP Integration Suite — Schnittstellenberatung für SAP-Landschaften
Die SAP Integration Suite ist die Integrationsplattform der SAP Business Technology Platform und der Nachfolger von SAP PI und SAP PO. Wir entwerfen, bauen und betreuen Schnittstellen darauf — von der einzelnen iFlow-Strecke bis zum Integrationskonzept für eine gesamte S/4HANA-Einführung.
Was wir auf der Plattform machen
Cloud Integration ist der Kern: iFlows, Mappings, Adapter, Fehlerbehandlung, Monitoring. Wir arbeiten entlang etablierter Integrationsmuster statt entlang von Einzelfalllösungen, weil Schnittstellen länger leben als das Projekt, in dem sie entstehen.
Dazu kommen API Management für die kontrollierte Freigabe von Services nach innen und außen, Event Mesh für ereignisgetriebene Szenarien und die Anbindung von Nicht-SAP-Systemen über die passenden Adapter statt über selbstgebaute Zwischenschichten.
Schnittstellendesign vor Implementierung
Der teuerste Fehler in Integrationsprojekten ist nicht der falsche Adapter, sondern die fehlende Entscheidung darüber, wo Logik liegen darf. Wir klären zuerst Verantwortlichkeiten, Fehlerfälle und Wiederanlauf — danach wird gebaut.
Clean Core ist dabei kein Selbstzweck, sondern die Bedingung dafür, dass ein S/4HANA-System upgradefähig bleibt. Integrationslogik gehört auf die Plattform, nicht in Modifikationen im Kern.
Wie wir arbeiten
Hands-on und in Ihrem Team, nicht als Foliengeber daneben. Typische Formate sind ein Schnittstellen-Workstream in einem größeren Programm, die Übernahme eines abgegrenzten Integrationsthemas oder die Rolle als Sparringspartner für interne Entwickler und Fachabteilungen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen SAP CPI und SAP Integration Suite?
SAP Cloud Platform Integration, kurz CPI, war der frühere Produktname. Heute heißt die Komponente Cloud Integration und ist eine Fähigkeit innerhalb der SAP Integration Suite, die zusätzlich API Management, Event Mesh, Trading Partner Management und weitere Bausteine enthält. Wer CPI sagt, meint in aller Regel Cloud Integration.
Brauche ich die Integration Suite, wenn ich nur wenige Schnittstellen habe?
Nicht zwingend. Bei einer Handvoll einfacher Punkt-zu-Punkt-Verbindungen kann eine direkte Anbindung günstiger sein. Die Plattform lohnt sich, sobald Sie Wiederverwendung, zentrales Monitoring, Mandantentrennung oder revisionssichere Nachvollziehbarkeit brauchen — oder absehbar mehr als eine Handvoll Strecken betreiben werden.
Können auch Nicht-SAP-Systeme angebunden werden?
Ja, das ist einer der Hauptgründe für die Plattform. Über Standardadapter lassen sich REST- und SOAP-Dienste, Dateiablagen, Datenbanken, Message Broker und gängige Cloud-Dienste anbinden. Der Aufwand liegt selten in der Technik, sondern im Datenmodell und in der Fehlerbehandlung zwischen den Systemen.
Wie lange dauert die Umsetzung einer Schnittstelle?
Eine einfache, gut spezifizierte Strecke ist in Tagen produktiv. Realistisch bestimmen aber nicht die iFlows die Laufzeit, sondern Klärung der Fachlogik, Testdaten, Berechtigungen und Abstimmung mit den angebundenen Systemen. Deshalb schätzen wir Schnittstellen erst nach einem kurzen Klärungsblock, nicht vorher.
Betreuen Sie bestehende Schnittstellen auch nach dem Go-Live?
Ja. Gerade Integrationslandschaften brauchen jemanden, der sie nach der Einführung noch versteht. Möglich sind laufende Betreuung, Fehleranalyse bei konkreten Störungen oder ein regelmäßiger Review der bestehenden Strecken auf Wartbarkeit und Performance.